|
Heinrich Schwank schickt Wanderer auf die richtige Spur
Beschilderung: Ein Wonseeser erneuert in seiner Freizeit die Hinweisschilder im gesamten Wanderwegenetz.
Wonsees - Das Wanderwegenetz rund um Wonsees hat mit über 100 Kilometern Länge doch eine beachtliche Größe. Ohne eine gute Beschilderung, würden sich nicht nur viele Touristen, sondern auch so manche Einheimische auf den zahlreichen Waldwegen verlaufen. Dafür, dass alle Wanderer im Marktgebiet auf die richtige Spur geschickt werden, sorgt Heinrich Schwank. Der Leiter des Wonseeser Bauhofs erneuert in seiner Freizeit die gesamte Beschilderung der Wanderrouten und sorgt damit dafür, dass Spaziergänger die Klingelloch-Höhle bei Zedersitz ebenso leicht finden wie den Felsengarten oder Morgenländischen Bau in Sanspareil. Einheitlicher Charakter Ich ersetze die kaputten Schilder und bringe neue Hinweise an", sagt der 53Jährige, der der Beschilderung auch einen einheitlichen Charakter verpasst. Alle Holzbretter, die Heinrich Schwank in Handarbeit in die passende Form bringt, sind im grün-weißen Grundton gehalten. Den weißen Schriftzug hat er mittels eines Computerausdrucks und einer Schablone erstellt. Über 100 Arbeitsstunden Rund 200 Hinweisschilder fertigt der 53-Jährige an - und bringt diese in Wald, Feld und Flur natürlich auch selber an. Weit über 100 Stunden Freizeit investiert er in die neue Beschilderung, ohne dafür einen einzigen Cent Entlohnung zu verlangen. Heinrich Schwank, der auch Wegewart der Ortsgruppe Wonsees des Fränkische-Schweiz-Vereins ist, sieht sich zu der arbeitsintensiven Aktion berufen. Er weiß, dass er mit seinem ehrenamtlichen Einsatz nicht nur der Gemeinde, sondern auch den vielen Tagestouristen einen besonderen Service bietet. „Denn nur einee gute Beschilderung", so betont er, „führt diese zielstrebig zum Ziel“.
Bayerische Rundschau vom 11. April 2007 Bericht: Alexander Hartmann |