Der Dreißigjährige Krieg
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Die Gegend um Kulmbach blieb insbesondere in den Jahren 1632 bis 1635 nicht vom Krieg verschont.
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| 1631 / 1632 | Markgraf Christian schließt 1631 ein Schutz- und Trutzbündnis mit dem schwedischen König Gustav Adolf. Kulmbach wird daraufhin von Wallensteins Truppen auf dem Zug nach Sachsen verwüstet. Die Plassenburg wurde kurze Zeit belagern, doch weigerte sich der Festungskommandant Wolf Friedrich von Muffel am 21. September 1632, die Burg zu übergeben.
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| 1634 | Nachdem die feindlichen Truppen abgezogen waren, wurden im März 1633 schwedische Truppen in Kulmbach einquartiert, sehr zum Unwillen der Bevölkerung. Doch die Schweden vermochten es nicht, am 18. Oktober 1634 den Einmarsch der kaiserlichen Truppen unter dem General-Wachtmeister Lamboy zu verhindern. Kulmbach wurde geplündert, während die Plassenburg unversehrt blieb. Die Burg Zwernitz wurde jedoch auf Geheiß des Markgrafen Christian in Brand gesteckt, damit der Feind nicht festen Fuß fassen konnte.
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| 1635 / 1648 | Im Jahr 1635 brachte der Prager Frieden eine relative Ruhe im Kulmbacher Raum, der zeitweilig durch französische und schwedische Einfälle gestört wurde. Erst ab 1642 stabilisierten sich die Verhältnisse, ehe 1648 der Dreißigjährige Krieg durch den Westfälischen Frieden endgültig beendet wurde.
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