Die Grafen von Orlamünde
nach: Rektor Schoerrig 1954  Archiv Günther Wein

Thüringersches Adelsgeschlecht mit Stammburg  Orlamünde unweit der Mündung der Orla in der Saale. Ein Zweig begründete die fränkische Linie Lauenstein auf der sogenannten ”Mantelburg” bei Ludwigstadt.
1260 Otto I., Sohn von Hermann II. von Orlamünde und seiner Frau Beatrix von Meranien erbt im Langenstädter Vertrag die Herrschaft Plassenburg mit Kulmbach,  Trebgast, Pretzendorf (=Himmelkron) , Berneck, Nemmersdorf u. a. Auch die Burg Zwernitz gehört seit dieser Zeit zum Eigentum der Orlamünder und wird als Pfand für die Einhaltung des Langenstädter Vertrages eingesetzt..
1279 Das meranische Schloß Pretzendorf wird in das Frauenkloster Himmelkron umgewandelt und dem Zisterzienzerorden gestiftet.
1290 Die Orlamünder verkaufen die Burg Zwernitz an den Hohenzoller Burggrafen Friedrich III. von Nürnberg.
1321 Der letzte Orlamünder, Otto III., verschreibt seiner Gemahlin Kunigunda die  Plassenburg, Kulmbach.