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Thüringersches
Adelsgeschlecht mit Stammburg Orlamünde unweit der Mündung
der Orla in der Saale. Ein Zweig begründete die fränkische Linie
Lauenstein auf der sogenannten ”Mantelburg” bei Ludwigstadt. |
| 1260 |
Otto
I., Sohn von Hermann II. von Orlamünde und seiner Frau Beatrix von
Meranien erbt im Langenstädter Vertrag die Herrschaft Plassenburg
mit Kulmbach, Trebgast, Pretzendorf (=Himmelkron) , Berneck,
Nemmersdorf u. a. Auch die Burg Zwernitz gehört seit dieser
Zeit zum Eigentum der Orlamünder und wird als Pfand für die
Einhaltung des Langenstädter Vertrages eingesetzt.. |
| 1279 |
Das
meranische Schloß Pretzendorf wird in das Frauenkloster Himmelkron
umgewandelt und dem Zisterzienzerorden gestiftet. |
| 1290 |
Die
Orlamünder verkaufen die Burg Zwernitz an den Hohenzoller
Burggrafen Friedrich III. von Nürnberg. |
| 1321 |
Der letzte
Orlamünder, Otto III., verschreibt
seiner Gemahlin Kunigunda die Plassenburg, Kulmbach. |