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Morgenländischer Bau in Sanspareil nach Restaurierung wieder eröffnet
Der historische Morgenländische Bau im Felsengarten Sanspareil präsentiert sich nach umfangreicher Restaurierung in neuem Glanz. Das Gebäude zählt zu den bedeutenden Attraktionen der Parkanlage und wurde nun offiziell wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Vertreter aus Politik, Denkmalpflege und Kultur nahmen an der feierlichen Eröffnung teil.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Präsident der Schlösserverwaltung, Auer, die zahlreichen geladenen Gäste zur feierlichen Einweihung des Morgenländischen Baus. Dabei zeigte er sich sichtlich stolz auf die umfassend neugestaltete Ausstellung in den verschiedenen Räumen des historischen Gebäudes. Besonders hob er hervor, dass es gelungen sei, Geschichte, Architektur und kulturelle Hintergründe anschaulich und modern zu präsentieren.
Die Arbeiten an dem Bauwerk dauerten mehrere Jahre. Insgesamt flossen rund zwei Millionen Euro in die Sanierung, wobei ein großer Teil der Mittel aus Förderprogrammen des Freistaats Bayern stammte. Ziel der Maßnahmen war es, die historische Substanz des Gebäudes langfristig zu sichern und gleichzeitig Besuchern einen besseren Zugang zur Geschichte der Anlage zu ermöglichen.
Der Morgenländische Bau gehört zu den markantesten Elementen des Felsengartens Sanspareil. Die Anlage entstand im 18. Jahrhundert unter Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth und verbindet Architektur, Gartenkunst und Natur zu einem außergewöhnlichen Ensemble. Besonders der orientalisch inspirierte Baustil verleiht dem Gebäude seine besondere Wirkung.
Im Inneren wurde eine neue Dauerausstellung eingerichtet. Sie informiert über die Geschichte des Gartens, die kulturellen Hintergründe der Anlage sowie die Bedeutung des Morgenländischen Baus innerhalb des Gesamtkonzepts von Sanspareil. Besucher erhalten dadurch einen umfassenden Einblick in die Entstehung und Entwicklung der historischen Gartenwelt.
Staatssekretär Martin Schöffel betonte bei der Eröffnung die kulturelle Bedeutung des Projekts. Der restaurierte Bau sei nicht nur ein wichtiger Bestandteil des historischen Erbes, sondern auch ein touristischer Anziehungspunkt für die Region.
Auch Kulmbachs neuer Landrat Jonas Gleich hob die besondere Attraktivität der Region hervor, die sich durch den Felsengarten Sanspareil und die historischen Anlagen vor Ort ergebe. Die Verbindung aus Natur, Geschichte und Kultur mache Sanspareil zu einem wichtigen Aushängeschild des Landkreises und zu einem bedeutenden Ziel für Besucher aus nah und fern.
Der zweite Bürgermeister Wolfgang Schleicher erklärte dem Publikum augenzwinkernd, wie man hier in der Region „Sanspareil“ richtig ausspreche, und betonte zugleich, dass es keinen schöneren Ort gebe. Der Felsengarten, der 2002 zum schönsten Park Deutschlands gekürt wurde, sei zu jeder Jahreszeit attraktiv und immer einen Besuch wert. Mit seiner besonderen Verbindung aus Natur, Geschichte und Kultur übe Sanspareil weit über die Region hinaus eine besondere Anziehungskraft auf Besucher aus.
Nach der symbolischen Banddurchschneidung führte Museumsreferentin Cordula Mauß die prominenten Gäste durch den neugestalteten Morgenländischen Bau. Dabei erläuterte sie informativ die einzelnen Exponate sowie die Hintergründe der Ausstellung und vermittelte den Besuchern einen detaillierten Einblick in die Geschichte und Bedeutung der Anlage.
Mit der Wiedereröffnung steht den Gästen nun ein weiterer Höhepunkt der Anlage zur Verfügung. Ergänzend zur Ausstellung werden künftig auch Führungen und kulturelle Veranstaltungen angeboten.