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Volles Festzelt beim 40. Gemeindefeuerwehrtag in Gelbsreuth

Kommandant Holger Münch, geehrt für 25 -jähriges Ehrenamt: Jürgen Feulner, Kreisbrandmeister Stefan Heidenreich, Landrat Jonas gleich Erster Bürgermeister Andreas Pöhner und Vorstand Wolfgang Abé.
Das Festzelt war bis zum letzten Platz gefüllt.
Der Posaunenchor Wonsees untermalte den Gottesdienst und den Festkommers.
Landrat Jonas Gleich lobte den Zusammenhalt der Feuerwehren in den Dörfern.
Für den Kommandanten sang das genze Zelt ein Ständchen.
In der Bar konnte man am "Rad drehen" und Glück oder Pech haben-eine klasse Idee!

Beim 40. Gemeindefeuerwehrtag in Gelbsreuth zeigte sich einmal mehr die große Bedeutung der Feuerwehren für das gesellschaftliche Leben im Markt Wonsees. Ausrichter der Jubiläumsveranstaltung war die Freiwillige Feuerwehr Gelbsreuth, die bereits seit 140 Jahren besteht. Zahlreiche Feuerwehren, Vereine sowie Ehrengäste konnten im voll besetzten Festzelt begrüßt werden.

Der Festabend begann traditionell mit einem Gottesdienst, ehe zum Festkommers übergeleitet wurde. Unter den Gästen befanden sich unter anderem Landrat Jonas Gleich, Wonsees’ Erster Bürgermeister Andreas Pöhner, Frederick Barth, Mitglieder des Gemeinderates des Marktes Wonsees sowie Kreisbrandmeister Stefan Heidenreich.

Der Erste Vorsitzende der FFW Gelbsreuth, Wolfgang Abe, begrüßte zu Beginn die Ehrengäste sowie die zahlreichen Besucher im voll besetzten Festzelt. Dabei betonte er den starken Zusammenhalt innerhalb der Wehr. Gemeinsam habe man bereits viel erreicht und geleistet. Entscheidend sei der Einsatz aller Mitglieder.

In seinen Grußworten hob Landrat Jonas Gleich hervor, wie wichtig es sei, gerade die kleinen Feuerwehren zu unterstützen und zu erhalten. Die Gemeinschaft und das, was dort geschaffen werde, seien unbezahlbar. Seit seinem Amtsantritt am 1. Mai sei er bereits viermal im Markt Wonsees gewesen. Mit einem Schmunzeln stellte er fest: „Es gfällt mir auch bei euch.“

Bürgermeister Andreas Pöhner dankte allen Feuerwehrdienstleistenden für ihr ehrenamtliches Engagement. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass die Einsatzkräfte bei Wind und Wetter ausrücken, wenn Menschen Hilfe benötigen.

Landrat Jonas Gleich sowie Bürgermeister Andreas Pöhner überreichten der Feuerwehr Gelbsreuth jeweils eine Spende.

Für eine besondere Überraschung sorgte anschließend das gesamte Festzelt: Da Kommandant Holger Münch an diesem Tag Geburtstag hatte, wurde er auf die Bühne gebeten und mit einem lautstarken Ständchen gefeiert. Dabei stellten die Männer auf der Bühne augenzwinkernd fest, dass man beim „Du“ bleiben könne.

Kreisbrandmeister Stefan Heidenreich überbrachte außerdem die Grüße von Kreisbrandinspektor Zillig sowie Kreisbrandrat Hoffmann. In seinen Worten unterstrich er ebenfalls die Bedeutung der kleinen Feuerwehren. Gerade sie würden das Leben in den Dörfern prägen und die Gemeinschaft stärken.

Kommandant Holger Münch begrüßte anschließend die anwesenden Feuerwehren, Vereine und Verbände. Besonders hieß er unter anderem die Feuerwehren Wonsees, Kleinhül, Heubsch, Großenhül, Alladorf, Fernreuth, Kainach, Schirradorf, Sanspareil, Zedersitz und Feulersdorf willkommen. Ebenso begrüßte er mehrere Gartenbauvereine, die Soldatenkameradschaft Wonsees und Umgebung, die Landjugend Großenhül, die Spielvereinigung Wonsees, den VdK-Ortsverband Wonsees sowie Pfarrer Ulrich Zenker. Ein besonderer Dank galt zudem dem Posaunenchor Wonsees für die musikalische Begleitung des Festkommerses.

Im Rahmen des Festabends wurden auch langjährige Feuerwehrkameraden geehrt. Jürgen Feulner erhielt die Auszeichnung für 25 Jahre aktiven Dienst. Norbert Schwarzott wurde für 40 Jahre Dienst geehrt. Da er verhindert war, nahm sein Sohn Ehrennadel und Urkunde stellvertretend entgegen.

Im Anschluss sorgte die Band „Jam“ für Stimmung im Festzelt, während die Besucher den Barbetrieb nutzten. Besonders die von der Feuerwehrjugend eigenständig gestaltete Bar mit originellem Glücksrad fand großen Anklang. Vorsitzender Wolfgang Abe zeigte sich stolz über das Engagement des Nachwuchses: „Man muss auch mal die Jugend machen lassen.“ Nur so könne der Generationenwechsel im Verein gut funktionieren.

 

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