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Jugendfeuerwehr Schirradorf-Wonsees beim Kreis-Jugendmarsch 2026 in Kupferberg



„In Kupferberg gibt es keinen Berg!“ – so lautete der Leitspruch unserer Jugendgruppe beim diesjährigen Kreis-Jugendmarsch 2026 in Kupferberg. Und wer dabei war, weiß auch warum!
Zum mittlerweile dritten Mal nahm eine Jugendgruppe der Jugendfeuerwehr Schirradorf-Wonsees am Kreis-Jugendmarsch teil. Für unsere vier Teilnehmer bedeutete das in diesem Jahr vor allem eines: üben, üben und nochmals üben.
Insgesamt waren innerhalb von sieben Wochen 22 Übungstermine angesetzt. Dabei wurde nicht nur regelmäßig unter der Woche am Abend trainiert. Auch so mancher Sonntagmorgen wurde genutzt, um die Jugendlichen auf die verschiedenen Aufgaben vorzubereiten.
Seilwerfen, Fragebögen, Knoten, Saugschlauchkuppeln und vieles mehr wurden immer wieder trainiert – teilweise so oft, dass die Abläufe schon im Schlaf beherrscht wurden.
Besonders schön war dabei der Zusammenhalt innerhalb unserer Feuerwehr. Auch Mitglieder der Kinderfeuerwehr und Jugendliche, die selbst nicht am Wettbewerb teilnahmen, unterstützten die Gruppe bei den Übungen. So wurde aus der Vorbereitung schnell eine Gemeinschaftsleistung.
Beim Kreis-Jugendmarsch selbst waren mehr als 130 Jugendliche in Schutzanzügen unterwegs und machten ganz Kupferberg unsicher. Die Veranstaltung führte über eine Strecke von mehr als 5 Kilometern, auf der verschiedene Stationen bewältigt werden mussten.
Dabei mussten unsere Jugendlichen unter anderem Fragen beantworten, Leinenbeutel werfen, Schläuche ausrollen und Saugschläuche kuppeln. Wenn man die Übungsleistungen zusammenrechnet, hat jeder Teilnehmer während der Vorbereitung ungefähr 100 Meter Saugleitung gekuppelt, rund 1.000 Meter Leinenbeutel geworfen, etwa 700 Meter C-Schläuche ausgerollt und sich über Stunden hinweg mit mehr als 100 Fragen beschäftigt.
Und dann kam noch Kupferberg selbst dazu.
Unsere Bollerwagen mussten teilweise steile Anstiege bewältigen. Nach einem gefühlten 60-Meter-Anstieg war man allerdings gerade einmal ein paar Meter höher – und schon ging es wieder bergab. So entstand schnell unser Spruch:
„In Kupferberg gibt es keinen Berg – nur bergauf und bergab!“
Das brachte nicht nur die Jugendlichen ordentlich ins Schwitzen. Auch der eine oder andere Betreuer kam dabei an seine Grenzen. Getreu unserem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ wurde der Bollerwagen gemeinsam bewegt – manchmal allerdings so motiviert, dass der Jugendwart eher den Berg hinaufgejagt wurde, als dass er selbst noch ziehen konnte.
Trotz sommerlicher Temperaturen und Ferienzeit zeigten die Jugendlichen eine beeindruckende Disziplin. Zu jedem Training zu erscheinen, Aufgaben immer wieder zu wiederholen und als Gruppe zusammenzuhalten, ist keineswegs selbstverständlich.
Betreut wurde die Gruppe von einem dreiköpfigen Betreuerteam unter der Leitung von Harald Walter (Hauptfeuerwehrmann und Jugendwart).
Als Teilnehmer gingen für die Jugendfeuerwehr Schirradorf-Wonsees an den Start:
- Noha Görl, Nele Kraus, Julian Heidenreich aus Schirradorf
- Maxi Haberstumpf aus Großenhül
Tatkräftig unterstützt wurde die Gruppe von den zuverlässigen Helfern Julian Walter und Amelie Heidenreich.
Zum Abschluss erhielten Teilnehmer und Helfer als Erinnerung an den erfolgreichen Kreis-Jugendmarsch ein eigenes Event-T-Shirt.
Besonders gefreut hat uns, dass auch unser Bürgermeister Herr Pöhner bei der Preisverleihung dabei war. Gemeinsam waren wir beeindruckt von dem, was die mehr als 130 jungen Feuerwehrleute an diesem Tag geleistet haben.
Für uns steht deshalb fest: Der Kreis-Jugendmarsch war auch 2026 wieder ein tolles Erlebnis. Er hat gezeigt, dass Teamgeist, Disziplin und Spaß an der Feuerwehr eine hervorragende Kombination sind.
Und eines wissen wir jetzt ganz sicher:
In Kupferberg gibt es keinen Berg – aber jede Menge bergauf!