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Kinderfasching

Kinderfasching in der Gemeinde Wonsees: alte Traditionen und neue Konzepte

Verkleidet als Cowboys, Hexen, Katzen und sogar Fledermäuse machten die Schirradorfer Faschingskinder, sechs bis zwölf Jahre alt, traditionell ihren Umzug durch das ganze Dorf. Sie klingelten an Haustüren, sangen das Volkslied "Lustig ist das Zigeunerleben" und sammelten auf diese Weise allerhand Brezen, Krapfen und andere Süßigkeiten in ihrem Leiterwagen. Die Geschenke wurden hinterher gerecht aufgeteilt für die große Faschingsparty im Gasthof Bergmann. Wirtin Heike Kolb erinnerte sich an ihre eigene Kindheit: "Das haben wir auch immer so gemacht." 

Zur gleichen Zeit lauschten kleine Ritter, Prinzessinnen, Bienen und Superhelden im Landgasthaus Weith in Großenhül gespannt dem Kinderzauberer Markus aus Görau. Den hatte die Gemeinde Wonsees gesponsert, um den Müttern unter die Arme zu greifen beim Organisieren einer besonderen Faschingsparty für Kinder im Kindergartenalter. Die Veranstaltung fand dieses Jahr zum zweiten Mal statt. "Wir möchten vor allem den kleinen Kindern etwas bieten", sagt Barbara Pöhner aus Großenhül, eine der Organisatorinnen. Neben den selbstgebackenen Kuchen und der Deko aus bunten Luftschlangen, Ballons und Discolichtern, war das Highlight des Nachmittags der Zauberer, der mehr Kabarett zum Besten gab, als eigentliche Zaubertricks. Die Kinder kringelten sich vor lachen und sogar die Eltern mussten schmunzeln, wenn Markus seine Zaubersprüche vergaß, der Hut plötzlich zu zappeln anfing oder statt einem Zauberstab eine Klobürste oder ein Schnuller auftauchte.