07.12.2016

Bürgerversammlung der Marktgemeinde Wonsees 07.12.2016

 

 

Bei der letzten Bürgerversammlung im Jahr 2016 ging es um ein brisantes Thema – die Ansiedlung des Gemüsebetriebes Scherzer&Boss im Marktgemeinde Gebiet.

 

 

 

 

Rund 120 Zuhörer fanden an der letzten Bürgerversammlung der Marktgemeinde Wonsees  im Jahr 2016 den Weg in den großen Saal des Gasthof´s „Zur Krone".

Schon längst war bekannt geworden, dass die Gemüsebauern Familie Scherzer und Boss Interesse an einer Ansiedlung im Ortsteil Feulersdorf regen.

An einer ortsnahen Fläche sollen auf zwölf Hekta ein Gemüseproduzierender Betrieb errichtet werden.

Mit dieser öffentlichen Bekanntgabe wollte man herrschende Vorurteile gegen das Projekt widerlegen. 

 

Des Weiteren wurde bereits vorab eine „interne“ Bürgerversammlung in Feulersdorf abgehalten. Hierzu waren alle Bewohner von Feulersdorf zu einer Diskussionsrunde im Dorfhaus eingeladen worden.

Die Familie Scherzer und Boss stellten Ihr Großprojekt selbstständig vor.

Aufgrund der starken positiven Resonanz der „Feulersdorfer“ wurde eine öffentliche Bürgerversammlung betreffend diesem Themas einberufen.

 

Eröffnung der Bürgerversammlung durch den 1. Bürgermeister Hr. Pöhner

Der 1. Bürgermeister Hr. Pöhner eröffnete mit Grußworten die Bürgerversammlung. Er stellte sogleich die beiden Geschäftsführer des Familienbetriebes Scherzer&Boss vor.

Informationsmappen wurden für die Bürgerinnen und Bürger verteilt. In dieser befanden sich Lagepläne für das Großprojekt sowie eine Präsentation der Familie Scherzer&Boss über die beabsichtigten Baumaßnahmen und Funktionsprinzip eines Gewächshausbetriebes.

Anschließend stellte Hr. Scherzer das Großprojekt im Einzelnen vor.

                                          

               „Ich will, dass die Bürger mit Fakten, statt mit Gerüchten hantieren.“

                                Hr. Scherzer; 1.Bürgermeister Pöhner, Hr. Boß

 

Projektvorstellung – Produktions GmbH – Firma Boß und Scherzer

Scherzer Gemüse:

Die Firma „Scherzer Gemüse“ ist ein in mehreren Jahren geführter Familienbetireb und seit 1980 in Besitz von Peter Scherzer. Seit 2013 führt er den Betrieb gemeinsam mit dem Sohn Stefan Scherzer.

Die Firma ist ein zertifiziertes Gemüsebauunternehmen mit eigenem Fuhrpark und Selbstvermarktung.

 

Frucht-Gemüse Boß:

Die Betriebsleitung des heutigen spezialisierten Gemüsebaubetriebs führt Fritz und Andrea Boß. Die Produktion findet auf einer Freilandfläche von 25 ha sowie in einer Gewächshausfläche von 1,8 ha statt. Zudem steht der Famile Boß noch eine Produktionshalle von 2500m² zur Verfügung.

Die Produkte werden selbst vermarktet und werden mit dem eigenen Fuhrpark ausgeliefert.

 

 

Anbaubeschreibung, Energie Konzept, Wasserkonzept, Verkehrskonzept, Arbeitskräfte

Anbaubeschreibung:

Der Mutterboden wird mit Folie abgedeckt, somit ist die Versiegelung von Flächen durch Beton nicht nötig. Es wird ein erdeloser Anbau von Tomaten durchgeführt.

50 % der Fläche wird mit der Belichtung durch Rollschirme verwirklicht.

Die Pflanzung findet Ende August und die Ernte von November bis August des Folgejahres statt.

Die restlichen 50% der Fläche sind ohne Belichtung. Hierbei findet die Pflanzung mitte Dezember und die Ernte von März bis November satt.

Durch Einsatz von Nützlingen wird ein biologischer Pflanzenschutz garantiert.

 

Energie Konzept:

Das sogenannte „Air-Energiekonzept“ soll bis zu 30% Energieeinsparung bei der Entfeuchtung im geschlossen Gewächshaus bringen. Mit Hilfe eines Blockheizkraftwerkes können Strom & Wärme voll genutzt und der CO² - Außstoß daraus wird für das Wachstum der Pflanze verwendet.

 

Wasserkonzept:

Zum Wasserkonzept gehören 3 Regenrückhaltebecken. Diese fassen 40.000 m³ aufgefangenes Regenwasser. Mit diesem Regenwasser wird der größte Teil der Bewässerung des Gewächshauses realisiert. Zusätzlich wird das Kondensatwasser, welches sich an den Scheiben des Gewächshauses bildet, abgefangen und ebenfalls verwertet. Die Fläche des Gewächshauses wird nicht durch Beton versiegelt. Es findet keine Grundwasserabsenkung durch überhöhten Wasserverbrauch statt. Eine mögliche Brunnenbohrung muss zuerst durch das Landratsamt geprüft und genehmigt werden.

 

Verkehrskonzept:

Während der Bauphase (ca. 6 Monate) besteht das höchste Verkehrsaufkommen durch Materialtransporte. Mit einem erhöhten LKW Verkehr ist bei der Pflanzung und Räumung (Abfahrt von Häckselgut) zu rechnen. Nach diesem Vorgängen pendelt sich er normale Betriebs- Lieferverkehr mit 2-3 LKW/ Tag zur Abholung der Gemüseprodukte ein.

 

Arbeitskräfte:

Der Betrieb plant bereits jetzt schon mit 50 neuen Arbeitsplätzen in Voll- und Teilzeit. Hierzu zählen Auszubildenden, Fachkräfte und Ingenieure, aber auch ein duales Studium wird angeboten. Während der Erntezeit steigt die Arbeitnehmerzahl durch die Erntehelfer nochmals zusätzlich an.

 

Telefonische Direktschaltung mit dem 1. Bürgermeister Christoph Hammer (CSU)

von Dinkelsbühl:

Werbung für das Projekt machte der Dinkelsbühler Bürgermeister Christoph Hammer (CSU), der per Handylautsprecher während der Bürgerversammlung über das Mikrofon  zugeschaltet wurde. In der mittelfränkischen Stadt betreiben die Nürnberger Gemüsebauern seit 2014 ein weiteres Gewächshaus. Hammer lobte diese überschwänglich und teilte mit, dass sie zu den größten Gewerbesteuerzahlern zählen. "Nehmen Sie den Betrieb, Sie werden es niemals bereuen", sagte er den Wonseesern.
"Wenn Ihr - wie der Gemeinderat und die Feulersdorfer - das Projekt gut findet, dann sollten wir es auf den Weg bringen", hatte Bürgermeister Andreas Pöhner (CSU) eingangs erklärt - die Zustimmung, die das Vorhaben am Mittwoch bei allen Wonseesern fand, kann er als klaren Auftrag sehen.

 

 

Einen schönen Ausklang fand die Bürgerversammlung durch mehrere Bürgerstimmen, welche dieses Vorhaben befürworteten.

1. Bürgermeister Pöhner wünschte alle anwesenden noch einen schönen Abend und er sowie der Gemeinderat gehe mit einem positiven Gefühl die weiteren Aufgaben dieses Projektees an.

 

 

19.06.2016

40 Jahre Kindergarten Wonsees - 19.Juni 2016

 

Die Showeinlage durch die Kinder unter dem Moto "Wir sind tiger-fit und tiger- stark"

 

Das gesamte Gemeindegebiet freute sich am Sonntag, den 19.Juni 2016 über das 40-jährige Bestehen des örtlichen Kindergartens.

                              

Begrüßung durch die Leiterin des Kindergarten Wonsees- Frau Amschler

 

Viele Besucher fanden sich an diesem schönen sonnigen Sonntag ein, um der Festlichkeit beizuwohnen.

 

Das Motto „Wir sind tiger-fit und tiger stark“

ein rundes Jubiläum – 40 Jahre Kindergarten Wonsees.

Zu diesem Anlass gab es natürlich die Grußworte von Seiten der Politik und auch Kirche zu hören. Zu den Ehrengästen zählten ebenfalls die damals ersten Kinder, welche den Kindergarten besuchten.Die Begrüßung führte die Leiterin des Kindergarten Wonsees, Frau Elfriede Amschler durch.

Mit einer Andacht durch Pfarrer Christian Pohl wurde die Feierlichkeit eröffnet.

Kaffee und selbst gebackenen Kuchen sowie Spezialitäten vom Grill und Pizza wurde für das leibliche Wohl der Besucher bestens gesorgt.  

Neben musikalischen Aufführungen der Kinder, einer riesigen Tobola mit wertvollen Preisen, einem Auftritt des Zauberers „Zuchini“ bis hin zur Erkundung des Feuerwehrautos (bereitgestellt von der Freiwillige Feuerwehr Schirradorf) wurde dieser besondere Tag abgerundet.

Übrigens:

Die Trägerschaft des Kindergarten Wonsees hat die KITA GmbH. Die KITA ist eine gemeinnützige GmbH.

Die Abkürzung DIE KITA steht für Diakonische Evangelische Kindertagesstätten und ist ein evangelischer Trägerverbund. Gesellschafter sind das Dekanat Thurnau, das Dekanat Kulmbach und die Geschwister-Gummi-Stiftung. DIE KITA wurde im Jahr 2005 gegründet.

 

 

Kneippanlage Wonsees erstrahlt in neuem Glanz

Die Kneippanlage Wonsees erstrahlt in neuem Glanz. Das "Kneipphäuschen" sowie die komplette Anlage wurde Grundsaniert.

 

Die Kneippanlage Wonsees - "aus alt mach NEU"

Der Marktgemeinderat Wonsees hatte bereits letztes Jahr 2015 einer Sanierung der Wonseeser Kneippanlage zugestimmt. Im Hinblick auf die Landesgartenschau                      in Bayreuth 2016, bei welcher die ansässige Ortschaft Sanspareil als "offizielle Außenstelle" dient, können nun die Besucher nach einer Wanderung oder der Tour durch den Felsengarten Sanspareil eine erfrischende Abkühlung beim kneippen genießen.

 

Das Projekt - Planung, Organisation und Durchführung                                       - einen herzlichen Dank an alle Helfer

Die Projektplanung, Organisation sowie Durchführung der Arbeiten, wurden durch Marktgemeinderat Thorsten Hübner und Heiner Schwank ( Wegewart Fränkische Schweiz-Verein) verwirklicht. Beide entwickelten ein Baukonzept, organisierten Baumaterial und setzen Ihre Visionen in die Tat um. Ob zu Beginn mit dem entfernen von Hecken, Gestrüpp oder Bäumen bishin zu Errichtung des neuen "Kneipphäuschen" und pflastern des Weges.    Herzlichen Dank hierfür an alle HELFER!

 

Und das Ergebnis?

... die Kneippanlage ist optisch ein echter "hingugger". Sie lädt ein zum verweilen und genießen.... entspannen Sie während eine runde kneippen die schöne Landschaft des   Marktes Wonsees...

Überzeugen Sie sich selbst...

 

 

 

 

 

 Kneippanlage im Ortsteil Zedersitz

Die Kneippanlagen Zedersitz befindet sich direkt im Ort selbst und kann von der Straße aus gesehen werden. 

 Kneippanlage Zedersitz

Nicht nur Wonsees ist mit eine Kneippanlage ausgestattet, auch der Ortsteil Zedersitz verfügt über eine eigene. Sie befindet sich in mitten der kleinen Ortschaft und ist von der Straße aus gut zu sehen. Die Gestaltung sowie das durchführen der anfallenden Arbeiten werden durch Ortsbürgern ("Zedersitzer") erledigt. Zedersitz ist nur ca. 2 Kilometer von Wonsees entfernt. Ein Besuch lohnt sich auf jedenfall.

 

 

 

29.05.2016

7. Oldtimer Traktortreffen in Gelbsreuth

 

Das Traktortreffen in Gelbsreuth ist zu einem richtigen Kultermin für jeden Kalender geworden. Hierbei begann die Festlichkeit bereits am Samstag. Jedoch verspricht gerade der Sonntag großen Unterhaltungswert, wenn die Oldtimer- Traktoren zu Ihren Rundtour aufbrechen. Ab 11 Uhr konnten die Besucher bereits das Mittagessen mit verschiedenen Bräten und Klößen genießen. Ebenfalls gab es Spezialitäten vom Grill. Um ca. 13 Uhr begann die alljährliche Rundfahrt durch das Gemeindegebiet mit anschließender Vorstellung der Traktoren und dessen Fahrer. 

Hunderte Besucher konnten die historischen Schlepper begutachten. Von Hanomag, Porsche, Eicher bis zu Lenz und Fendt und sogar ein seltener Röhr- Bulldog war vertreten.

                                  

                                                                     

Gerne laden wir Sie für das kommende Jahr 2017 bereits jetzt schon ein auch teilzunehmen an diesem wirklich spektakulären Ereignis. Es wird sicherlich erneut eine tolle Veranstaltung mit vielen Interessanten Oldtimer.

 

 

 

 

Bürgerversammlung Markt Wonsees

1.Bürgermeister Andreas Pöhner (links im Bild), am Rednerpult bei

der Bürgerversammlung des Marktes Wonsees

 

Großes Interesse der Gemeindebürger

Der große Saal im Gasthaus Ganzleben war mit mehr als 130 Gemeindebürgerinnen und Bürger, welche zur Bürgerversammlung kamen, bestens gefüllt .Mit viel Interesse wurde die Versammlung verfolgt, um aus erster Hand Informationen über die Zukunft des Marktes, aktuelle Projekte und Zukunftschancen, sowie über den Breitbandausbau (Internet) zu bekommen.

 

 

 

Abriss der Schule – letzte Option:

 

Bei der Bürgerversammlung ging 1.Bürgermeister Andreas Pöhner auf den Verkauf des Grundstückes, sowie Schulgebäude Wonsees ein.Das Gebäude steht seit 2013 leer. Zur besseren Einschätzung des gesamt Komplexes, wurde ein Arbeitskreis  „ins Leben“ gerufen.Hierbei wurde mehrere Möglichkeiten abgeschätzt, wie das Grundstück genützt bzw. attraktiver für Käufer gemacht könnte.Durch eine Beauftragung eines Maklerbüros (Sitz in München), sollten zusätzliche Interessenten für das Objekt geworben werden.Des Weiteren fanden bereits mehrere Gebäudebesichtigungen statt.

 

 

Verkauf ehemalige Schulgebäude Schirradorf

 

Auch zum Verkauf, steht das ehemalige Schulhaus in Schirradorf. Hierbei sollen Grundstück sowie veräußert werden. Ebenfalls sollen in Schirradorf die Räumlichkeiten des Feuerwehrhauses saniert werden, um diese für diverse Dorfversammlungen nutzen zu können.

 

 

 

„Siemershaus“ Wonsees

 Im Wohnhaus, welches sich direkt neben dem Rathaus in Wonsees befindet, tut sich einiges.In den Räumen, wo einstig die Sparkasse war, zieht ab Juni ein Friseur ein.Außerdem wird im Obergeschoss des Hauses eine Wohnung zur Miete frei.Als „Teilsanierung“ kann ebenfalls die neue Heizungs-Gastherme angesehen.Diese wurde in der zweiten Jahreshälfte 2015 installiert, weil die Altanlage einen Defekt aufwies und die Wirtschaftlichkeit der Reparatur nicht gegeben war.

 

 

 

Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (hier klicken)

 ISEK – Was ist das?

(Integrierte Städtebauliche EntwicklungsKonzept)

 Ein ISEK ist ein gebietsbezogenes Planungs- sowie Steuerungsinstrument für lokale angepasste Lösungsansätze. Mit diesem Instrument können Gemeinden eine aktive Rolle einnehmen. Es hilft bei Problemorientierten Lösungsentwicklung und fördert die Kommunikation zwischen allen Akteuren.Der Kerninhalt eines ISEK stellen Projekte und Maßnahmen zur Gebietsentwicklung dar.

 

 

 

 

 

Wandergeselle

Diese Willkommene Abwechslung nutze unser 1. Bürgermeister zugleich, um sich mit dem Wandergesellen ablichten zu lassen.

 

Einen plötzlich überraschenden Besuch bekam Bürgermeister Andreas Pöhner in seinem Büro. Wo ansonsten Bürgerinnen und Bürger Ihre Anliegen vorbringen,  erschien ein Wandergeselle in kompletter Tracht und Montur.

 

 

 

Um als Fremdgeschriebener die Welt bereisen zu können,

müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Auf die Wanderschaft darf heute nur gehen, wer die Gesellenprüfung bestanden hat, ledig, kinderlos, schuldenfrei und unter 30 Jahre alt ist. Ebenfalls ist kein eigenes Verkehrsmittel erlaubt, jedoch mit öffentlichen Trägern kann sich fortbewegt werden. Zu seiner "Kluft" führt der Wandergeselle ferner seinen sog. Charlottenburger mit sich, in dem er all sein Hab und Gut verstaut. Hierzu zählen neben seiner Kleidung, Schlafsack auch sein Werkzeug. Ebenfalls auffällig ist sein "Stenz" (Wanderstab) und die Kleidung.

 

Wanderschaft

Im mitgeführten Wanderbuch sammelt der Wandergeselle die Städtesiegel der von ihm besuchten Ortschaften, nachdem er bei deren Bürgermeistern „zünftig um das Siegel vorgesprochen“ hat. Das Wanderbuch ist in vier Sprachen verfasst und belegt den Verlauf der Wanderschaft. Die Wandergesellen sind alleine oder zu zweit unterwegs. Es wird etwa im Rhythmus von vier Monaten gearbeitet und vier Monaten gereist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Übersichtskarte des Marktes Wonsees

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